Ludwigsburg und Remstal

5. Dezember: Weine aus La Palma

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Herrschaftliche Räume und herrschaftliche Genüsse
Die Weingilde fuhr nach Ludwigsburg und ins Remstal
(Juli 2017)

Statt im Kerwehaus trifft sich die Weinheimer Weingilde im Sommer einmal zu einem Ausflug, bei dem Kultur und (Wein-)Genuss nicht zu kurz kommen dürfen. Am 29. Juli ging es diesmal los, und zwar zunächst nach Ludwigsburg, wo man in einer einstündigen Führung einen guten Eindruck von dem Teil des Schlosses gewinnen konnte, der Anfang des 18. Jahrhunderts als Barockbau entstanden war und rund hundert Jahre später im Innern klassizistisch überarbeitet wurde.

Anschließend ging es ins Remstal zu zwei Winzern, die beide schon einmal bei der Weingilde ihre Weine vorgestellt hatten. Die erste Station war das Weingut Escher in Schwaikheim, dessen Juniorchef Christian im vergangenen Februar seinen Betrieb präsentiert hatte.

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Er erwies sich gemeinsam mit seiner Verlobten und seiner Mutter als aufmerksamer, freundlicher und unterhaltsamer Gastgeber, der die Reisenden nicht nur mit feinen belegten Broten erfreute, sondern auch mit einem Sekt, acht Weinen der Jahrgänge 2014-2016 und einem Mittagessen, bei dem aus drei Gerichten ausgewählt werden konnte und das mit einem Kaffee und einem Eis endete.

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Die Weine – egal ob Riesling, Sauvignon Blanc und Grauburgunder bei den weißen oder Muskat-Trollinger, Trollinger, Lemberger und das Meisterwerk, eine Cuvée aus Merlot, Cabernet Franc und Lemberger, bei den roten – belegten, dass die lobenden Worte aus den „Weinbibeln“ Feinschmecker, Eichelmann und Gault Millau, die auf der Preisliste abgedruckt sind, keine leeren Schmeicheleien sind. Entsprechend füllte sich der Lagerraum des Busses vor der Abfahrt nach mehr als vier Stunden deutlich mit Weinkartons.

Nun ging die Fahrt zum VDP-Weingut Ellwanger nach Winterbach, dessen Weine man im Dezember 2012 bei der Weingilde kennenlernen konnte. Dort erwartete Jörg Ellwanger die Gäste.

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Hier stand nun eine konzentrierte Verkostung von fünf Weinen an, darunter zwei Erste Lagen, ein großes Gewächs und ein Vertreter der HADES-Schiene, wobei die Rebsorten Riesling, Weißburgunder, Merlot, Lemberger, Cabernet Sauvignon und Zweigelt auftraten. Auch hier war die Qualität, wie bei einem VDP-Weingut eigentlich nicht anders zu erwarten, ausgezeichnet, nur die Aufmerksamkeit der Weinreisenden hatte durch die vorausgegangene Verkostung etwas gelitten. Wer nicht weiß, welche Philosophie hinter den HADES-Weinen steckt, sei auf den Bericht aus dem Jahr 2012 verwiesen.

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Um nicht viel später als geplant wieder in Weinheim zu sein, musste recht bald aufgebrochen werden, und dank des menschlichen Navis Praxedis Wagener kam der Bus auch ohne große Umfahrten ans Ziel. Der seine Jungfernfahrt absolvierende Bus hatte nämlich noch kein funktionierendes Navi, wie diverse Fehlleitungen auf dem Weg von

Schwaikheim nach Winterbach deutlich gemacht hatten. Da auch der Wettergott den Ausflüglern wohlgesonnen war, empfanden alle diesen Ausflug als rundum gelungen.
PS: Ein herzlicher Dank geht an die Teilnehmer Siegfried Gross und Jens Netzband für die Fotos